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Certainty is killing me (from inside myself)...

Ja, es tut gut, zu wissen, dass da draußen doch noch Menschen sind denen man vertrauen kann! Zwar scheinen es nicht die zu sein, von denen ich dachte, dass sie im Grunde die Einzigen wären. Nein, selbige verabschieden sich mithilfe einer Wand aus Ignoranz immer mehr von mir. Es mag an mir liegen. Dabei weiß ich doch ganz genau wie es schmerzt.

So when we gonna get together
Seems there's no time for me
You act like you got forever
You've got time, but you ain't got time for me
You said you've got time
But you ain't got time for me

So sagen es Life of Agony. Nach langer Zeit hab ich mal wieder die CD ausgegraben. Und irgendwie find ich plötzlich sehr viele Wahrheiten in den Texten, wobei ich sonst immer nur auf die Musik scharf war! Ja, it seems like there's no time for me now! Jeden Tag erhoffe ich mir Änderung. Ob in mir oder in meiner Umwelt. Und was passiert? Nichts! Alles immer der gleiche Mist. Und der Schmerz mit dem Wissen, dass es doch nicht immer so war! Wie sagt es eine uns wohlbekannte Band *Blinzel*:

I go down in tears
I face my biggest fears
However, it will go on.
I'm sure that nothing's gonna be the same now...
Nothing's gonna be the same again...

Und eben das macht mir Angst. Wieso muss sich das alles geändert haben? Wieso kann nichtsmehr so sein, wie es war? Wieso hab ich nur dieses Gefühl? Ist es tatsächlich so oder bild ich mir das alles nur wieder ein? Oder liegt es an den anderen? Eigentlich war alles schon so klar als ich einen meiner Träume dank Tobi komplett verstanden hab. (Dank dir nochmal). Von da ab war mir komplett klar, dass sich was ändern wird! Und naja, der Traum bzw. Tobi hat recht behalten. Es ist alles genau so passiert. Und ich hasse das!
Passend dazu jetzt noch ein Stück aus einem Songtext von Rise Against. Roadside heißt der Song und er spricht mir im Moment einfach sowas von aus der Seele:

Tell me what I'm supposed to do
With all these leftover feelings of you
'Cause I don't know
And tell me how I'm supposed to feel
When all these nightmares become real
'Cause I don't know

Ich denke, die Textstelle kann man jetzt mal ziemlich für sich sprechen lassen! Die Stelle sagt so vieles aus, was mir meiner Angst aufbaut, da es einfach im Moment genau so ist. Sagen wir so, es war so. Mittlerweile fühle ich mich schon so, dass man auch im Text weitergehen kann:

So leave me at the roadside
And hang me up and out to dry
So leave me at the roadside
And hang me up and out to dry


Auch diese Textstelle lass ich jetzt mal größtenteils für sich sprechen. Ich sag euch nur eines: Das Bild, am Straßenrand zurückgelassen zu werden bzw. einfach wie die Wäsche hängengelassen zu werden, passt momentan einfach perfekt in meine Gefühlslandschaft. Mag dumm klingen, ist aber so.

Ja, jetzt hab ich mal wieder meinen Blog vollgeheult...so voller Aggression bin ich. Wie mir da Life of Agony im Moment einfach riesig dabei hilft, die Aggressionen abzubauen...hm, oder aufrecht zu halten und meine Gedanken zu verändern. Wer von euch weiß wie die Geschichte im Album River Runs Red von Life of Agony endet, weiß was ich meine.

Viel Spaß noch...und achja: Der neue Life of Agony Sänger ist ein Weichei, wie man es schon an seiner Stimme hört!

1 Kommentar 2.5.07 21:26, kommentieren

"Es ist leicht, den Hass, schwer, die Liebe, am schwersten, Gleichgültigkeit zu verbergen."

da stehst du vor mir weißt weder ein noch aus. gedankenterror und du kannst mal wieder nicht aus dir raus. ein wort und ich weiß bescheid, du brauchst jetzt nichts zu sagen. ich hab auch keinen schlauen rat parat und meinen scheißkopf selbst voller fragen. komm setz dich zu mir. nimm dir erst mal ein bier. ohne worte sind wir uns einig: wir werden uns nicht ergeben, und heute erstmal saufen gegen das leben.

oh ja ich bin so frei wie ein vogel in verpesteter luft. leuchtreklame versteckt die mauern, über allem ein süßer duft. ich will kein stück vom kuchen weil ihr kuchen totzal zum kotzen schmeckt. ich will keine schönen worte wenn in uns und um uns gerade alles verreckt. komm setz dich zu mir. wir beide bleiben heut hier. ohne worte sind wir uns einig: wir werden uns nicht ergeben, und heute erstmal saufen gegen das leben. wir sind uns uns einig: wir werden uns nie ergeben, und heute erstmal saufen für das leben. gegen dieses leben.

die faust geballt - in der tasche. 0,7 liter freund aus der flasche. nur ein asoziales stück scheiße wie du und ich. wir beiden sind die besten, uns kriegen sie nicht. schrei wenn du brennst - schrei! schrei wenn du brennst - schrei! meine seele kriegen sie nicht.


Dieser Text fällt mal wieder unter die Kategorie: "Texte, die mir im Moment aus der Seele sprechen". Oh, ich liebe es. Man muss aber sagen, dass es nicht nur der Text ist, der mich so mitreißt. Das Lied ist allgemein der Hammer. Diese Aggression. Geht nicht besser!
Mehr will ich im Moment auch nicht tippen. Es würde euch sowieso nur langweilen. Der Text düfte aussagen was ich fühle. Weswegen ich das fühle, ist egal.

5.5.07 10:59, kommentieren