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Think...

Words
Words and expressions
All these confessions of where we stand
How I see you and you see me
Dedications of symmetry
Together we will be forever
Promises are shit
We speak the way we breathe
Present air will have to do
Rearrange and see us through
Stupid fucking words
They tangle us in our desires
Free me from this give and take
Free me from this great debate
here were no truer words than when spoken
Let that stand as it should
There was nothing left when broken
We grab anything when we fall
Promises are shit
We speak the way we breathe
Present air will have to do
Rearrange and see us through
Stupid fucking words
They tangle us in our desires
Free me from this give and take
Free me from this great debate
You will do what you do
I will do what I do
We will do what we do
Rearrange and see it through
Go where you think you want to go
Do everything you were sent here for
Fire at will if you hear that call
Touch your hand to the wall at night
Promises
Words


Frei. Ich fühle mich so frei. Wieso hier rumsitzen und in die Tastatur hämmern? Gerade fühle ich mich als könnte ich zur Tür hinaus treten und eine Revolution starten. Natürlich ist es Unfug. Aber ich liebe gerade meine Umwelt, die Natur, die Menschheit - ach ja - einfach alles! Ich liebe das Gefühl der Verlassenheit, liebe es, mich trotzdem nicht einsam zu fühlen. Ich liebe es, meinen Bass in die Hand zu nehmen, zu den Klängen von Fugazi zu spielen und im Zimmer herumzuhüpfen. Ich liebe es, mir dabei die Haut von der Fingerkuppe zu spielen. Ich liebe dieses überwältigende Gefühl. Ich liebe es, Menschen dafür zu lieben, dass sie mir zuhören, dass sie mit mir reden. Ich liebe es 20 mal am Stück ein und den selben Song zu hören, weil er mich in die Stimmung versetzt, die ich so liebe, weil er mir aus der Seele spricht. Ich liebe es, dabei auf die Knie zu fallen, die Augen zu schließen und meine Lieblingspassagen mitzusingen. Ich liebe es, in diesem Moment meine Haare vors Gesicht fallen zu lassen und dabei an Menschen zu denken, die mir mein Leben bedeuten. Mich von diesen Menschen in den Abgrund stürzen zu lassen, liebe ich, ohne dass sie je was davon mitbekommen. Ich liebe es, Menschen insgeheim mehr zu lieben, als jedes Gefühl, das ein Mensch fühlen kann. Liebe es, ein nussbraunes T-Shirt, eine pechschwarze Cordhose und weiße Socken zu tragen, mir vorzustellen, Kajal zu tragen und deshalb amüsiert zu sein. Ich liebe es, mich von der Lampe an der Decke nur indirekt beleuchten zu lassen aber trotzdem in der Mitte des Raumes zu stehen und mit dem Bass ein und die selbe Basslinie durchgehend zu zupfen, dabei stillstehend mit
nach unten gerichtetem Kopf zu statuieren, nur die Finger zu bewegen, um die Töne zu erzeugen und auf den Taktwechsel des Schlagzeugs zu warten, um ruckhaft aufzuspringen, die Haare und den Kopf nach hinten zu schlagen und einen leichten Luftsprung zu machen, wenn er dann schließlich kommt und diesen Moment zu genießen. Dabei in das von Nacht verdunkelte Fenster zu schauen, darin mein Spiegelbild zu sehen und hinter meinem tatsächlichen Ich, das eine bedrückte Miene macht, die rabenschwarze Glastür zu beobachten, liebe ich. Ich liebe es, mich in das Finale des Songs hineinzusteigern, dabei im Zimmer herumzustolpern und mich dann schließlich am Ende mitsammt Instrument ins weiche Bett fallen zu lassen, um den Schlussakkord ausklingen zu lassen und dabei die Augen so lange zu schließen, bis mir wirklich klar wird, wie sehr ich diese Momente liebe und genau das zu genießen, bis ich aus dieser Welt gerissen werde.
Leben, das ist alles was ich will. Leben, bis ich solche Momente nicht mehr lieben kann. Lieben und Leben. Menschen wie Momente.




1 Kommentar 1.1.07 21:33, kommentieren

Wie es ist...

Auf meinen Schultern wirst du reiten
Mit deiner Waffe neben deinem Bett
Bewache ich alle deine Träume
Ich halte alles für dich fest

Wie wir durch die Gegend gehn
Wie wir unsere Runden drehn
und der Wind uns durch die Haare weht
Wie ein Junge seine Wege sucht
Wie er die Welt im Kern verflucht
und doch sagt das alles gut ist
Wie es ist

Und ich weiß genau was du meinst
In der Essenz eines jeden Moleküls
Wenn du singst bis die Lunge blutet
Darüber wie du dich fühlst


Ja, das muss heute mal wieder für sich selbst sprechen. Für mehr bin ich im Moment wirklich nicht aufgelegt.
Wünsche von einer der letzten großen Freundschaften der Welt. Ja, sogar Hoffnung. Und wer spricht mir zur Zeit im Allgemeinen sowieso fast immer aus der Seele? Genau, Thees Uhlmann bzw. Tomte. Neben mehreren verschiedenen Bands und Songs, die jetzt hier den Rahmen sprengen würden, natürlich.

2.1.07 23:08, kommentieren

You should be in my life....

Ja, ganz alleine sitze ich hier, hab das komplette Haus für mich, da der Rest meiner Familie nach Frankfurt abgereist ist, um meinen Bruder zu besuchen. Darauf hatte ich, zumindest heute morgen, keine Lust. Und so sitze ich nun hier, weiß nicht, was ich mit mir anfangen soll, schau einmal in der Stunde nach dem Ofen, um eventuell Holz nachzulegen, hör die ganze Zeit Musik, die heute nicht klar definierbar ist, d.h. dass von Interpol bis Knochenfabrik heute schon alles lief, wobei mir heute eigentlich eher nach Joint Venture oder Band of Horses
ist, warte die ganze Zeit auf Anrufe oder darauf dass jemand ins ICQ kommt, der mir ein bisschen die Langeweile nimmt (bisher sind die meisten gescheitert - 
ich bin heute ein harter Brocken), und hab die meiste Zeit ein Instrument in der Hand.
I'm waiting for someone to save me from my sadness.
Nichtmal das Schreiben macht mir heute Spaß. Ich weiß garnicht, was in letzter Zeit mit mir los ist bzw. woran das liegt.
Nicht einmal die Kamera war vor mir sicher. Sie musste wieder einmal ein Bild von meinem verschlafenen Gesicht ertragen.
Schlimmes Bild, ich weiß. Spiegelt meine Langeweile und Sadness wieder.


3.1.07 16:23, kommentieren

Come taste this lunacy...

As the evening starts to crawl
Dark shadows on the walls
Are dancing and inviting you
To come and taste it all
I can take all of your fears
Transform the way you feel
Welcome to the spirit world
Where all your dreams are real

Grusel, grusel!

Leute, ich will mal wieder was Interessantes erleben! Ich fange an, die Ferien alleine aus dem Grund, dass absolut überhaupt nichts passiert, ich den ganzen Tag nur da sitze, mir immer wieder die gleichen Gedanken über immer wieder die gleichen Themen mache (als wäre das in der Schulzeit etwas anderes - mir fehlt nur die Abwechslung zwischen den Themen) und mir dabei Musik anhöre, die unterschiedlicher kaum sein könnte, zu hassen. Das war ein Satz - wow - der hat ja fast Thomas Mann Charakter. Fast. Ganz fast. Wahrscheinlich ist er auch noch grottenfalsch.
Wenn ich halt zumindest nicht den ganzen Tag im Haus herumsitzen müsste. Aber nach draußen will ich bei diesem Wetter genau so wenig. Sommer, wo bleibst du? Jaja, ich weiß, noch nicht einmal der Winter hat richtig begonnen. Trotzdem richtet sich bei mir zur Zeit ein riesen Verlangen nach Frühling bzw. Sommer ein.

Like The Howling Glory Of The Darkest Winds, This Voice Was Thunderous And The Words Holy, Tangling Their Way Around Our Hearts And Clutching Our Innocent Awe.

So, und wer mir jetzt noch nennen kann, von wem genau dieser Songtitel - ja, es ist nur der Titel von dem Song - ist, der bekommt eine Waschmaschine...oder hundert Punkte...vielleicht...

10 Kommentare 4.1.07 14:45, kommentieren

Sounds from the street...

Mir ist grade aufgefallen, wie sehr mein dummes 5.1 Set von Creative gegen unser 30 Jahre altes Boxensystem von Transonic LIFE (oder so...) abstinkt. Was die zwei Monster einfach für einen Sound raushauen. Naja, beziehungsweise eine der zwei Boxen. Die andere scheint leicht defekt zu sein. Nur die Hochtöner bringen überhaupt einen Ton und den aber viel zu leise. Und beim Mitteltöner ist, denk ich mal, die Schwingspule hinüber, was mich sehr ankotzen würde. Muss nachher mal meinen Vater fragen, was er dazu meint.
Aber was die Dinger vorallem im Bassbereich hermachen, ist wundervoll. Ich weiß garnicht, warum ich das damals nie zu schätzen wusste. Im Gegensatz zu meinem Subwoofer vom 5.1 System, der die Bässe nur verwaschen und unerträglich rüberbringt, haben die zwei Monster klare, knackige und definierte Bässe. Da ist mein Herz grade doch tatsächlich ein Stück nach oben gehüpft. Ich liebe diese Kästen!
So, genug Zeug gelabert, das keinen interessiert. Bis später dann.

5.1.07 14:37, kommentieren

Why she's a girl from the Chainstore...

Ja, lange hab ich nichtsmehr von mir hören lassen. Also zumindest nicht über diesen Blog hier. Es gab nicht viel zu erzählen über diese Woche. Und wenn, dann habt ihr das sowieso alles schon mitbekommen...fast alles.
Naja, ich hatte heute einen durchaus sehr schönen Abend. Nicht dass ich es verherrlichen würde Asbach-Bull zu trinken, aber das Zeug ist nichtmal so schlecht wie erwartet. Dazu noch einen guten Film und lachende Freunde auf den Club-Sofas sitzen und schon backt man sich so einen spaßigen Abend.
Was aber nicht zu verheimlichen ist, ist wie alles begonnen hat. Zu erst war geplant, Billard spielen zu gehen, was sich aber durch mangelnde Beteiligung der Samstag-Abend-Spaß-Haber schnell in einen kleinen Ausflug nach Markelsheim in die Schurk-Bar änderte. Also nach der Bandprobe erstmal cooles Outfit angezogen, Strohhut
aufgesetzt und unseren Fahrer abgeholt. Zu viert ging es dort hin, um den Abend zwischen alten Freunden schön zu verbringen und viel über wichtige Themen, wie McDonalds, zu reden. Zwei Tequila-Sunrise bzw. ca. 1 Stunde später war dieser Tagesabschnitt dann auch hinter sich gebracht. Und ja, die Schurk-Bar ist gemütlicher, als ich dachte.
Gut, danach kam die Blitzidee, doch einen Abstecher nach Elpersheim zu machen, welche durch unseren Fahrer Gott sei Dank doch wieder abgeschüttelt wurde. Wäre da nur nicht das Problem mit dem Alter. Naja, trotzdem gab es auf der Heimfahrt tatsächlich etwas Nennenswertes. Tobi hatte mitten in Laudenbach plötzlich das unstillbare Verlangen, sich seine Blase zu entleeren, welchem dann am Laudenbacher Ortschild auch stattgegeben wurde, weil er sich direkt in Laudenbach nicht traute.
Wieder in Lichtel angekommen, wurde schnell die selbsternannte Club-Elite zusammengetrommelt, die Gitarre und DVD's geholt und sich (leider ohne unseren Fahrer) in den Club gesetzt. Ja, wir hatten mal wieder Spaß bis zum Erbrechen...nur ohne Kotze. Jetzt bin ich grade nach Hause gekommen und habe gemerkt, dass meine Eltern noch nichtmal vom Rehessen zu Hause sind. Die werden morgen wohl einen Kater haben, der sich über meinen um Längen hinweg setzt. Der allabendliche Pflichtweg zum Kühlschrank wurde heute mit 2 Glas Milch belohnt, die sich nicht sehr gut mit meinem heutigen Mageninhalt vermischt haben, wie sich das anfühlt. Trotzdem fühle ich mich so lebendig, wie seit langem nichtmehr. Ob das an diesem Billig-Red-Bull liegt? Das Zeug soll ja Wunder wirken. Naja, nichts desto trotz könnte ich im Moment die komplette Erde umarmen. Ich liebe diese kleinen Ausflüge aus meiner pessimistischen Welt der Selbstverachtung in eine Welt, die nur so vor Selbstverliebtheit und Narzissmus schreit, um mich fremd zu fühlen, dies aber zu genießen. Schließlich bin ich stolzer Nichtraucher.

Und was ist mein Soundtrack für heute? Ich würde sagen, das ist eindeutig Fugazi mit Song #1.
Alleine wegen folgender Textzeile liebe ich diesen Song (wie fast alles von Fugazi):

Fighting for a haircut?
Then grow your hair
Crying for the music?
I doubt you really care
Looking for an answer?
You can find it anywhere
It's nothing
Life is what you want it to be
So don't get tangled up trying to be free
And don't worry what the other people see
It's nothing

Vorallem die letzten 4 Zeilen sprechen mir aus der Seele und beschreiben meine Einstellung sehr gut, die mir heute einfach mehrmals bestätigt wurde. Danke Umwelt!
Und eins muss noch gesagt werden: Corey Duffel ist ein Gott. Er wird mich noch retten in diesem Jahr.
Gute Nacht.

1 Kommentar 14.1.07 01:23, kommentieren

And so I feel dead for just one moment, along with my tears...

Ja, wie heißt es so schön: "It'll all end up in tears."
Danke an Nikki Sudden bzw. die Jacobites für diese Aussage bzw. diesen Song.
Gefühlschaos?! Kann man das so nennen? Ich tu es einfach mal. Der Berg der Gefühle in mir ist ein weiteres mal zusammen gebrochen. Nur wo sind all die kleinen Helfer, die mir helfen, das alles wieder aufzubauen? Na, wurde der Optimismus von einer Lawine aus (falschen? bösen?) Gefühlen überrollt und somit begraben? Schöööön...ich will nach Hause.

15.1.07 20:09, kommentieren